MarinaDie Verwandlung der Innenhafenflächen in ein Hafenquartier mit Wohn-, Arbeits- , Kultur- und Freizeiteinrichtungen ist eines von Duisburgs innovativsten Projekten in funktioneller wie auch künstlerischer Hinsicht. Der Garten der Erinnerung im Altstadtpark nahe des Jüdischen Gemeindzentrums ist das Werk des israelischen Künstlers Dani Karavan. In seiner Arbeit hat er absichtlich Außenwände und Treppenhäuser unangetastet gelassen, um an das architektonische Erbe des Hafens zu erinnern.

Die Fußgängerbrücke zur Marina ist außerordentlich flexibel. In nur 6 Minuten kann sie nach oben gebogen werden, um Booten die Durchfahrt zu ermöglichen. Die kürzlich eröffnete Marina bietet Bootsliegeplätze für Bootseigner. Der hintere Teil des Hafenbeckens wurde abgetrennt. Hier befinden sich an einer Reihe von alten Lagerhäusern die „Five Boats“ und kleine „holländische“ Grachten mit einer einzigartigen Mischung aus Cafes, Bars, Restaurants und einem Museum der modernen Kunst, welches  dieses Gelände in ein hoch populäres, wassernahes Freizeitquartier entwickelt haben.